Dressurblog



Subscribe to Our Newsletter




Painting of Maestoso II Catrina ridden by Shana Ritter. Painting by Janey Belozer.




Piaffe in the Pillars. Painting by Ludwig Koch.




Tapestry depicts horse and rider in the Capriole.




Pirouette by George Hamilton c. 1700.







Mary Stuart in the Piaffe, Sidesaddle.




Capriole in the Pillars, 1890.




William Cavendish, Duke of Newcastle




Equestrian Portrait of Henry IV (1555-1610). King of France before the Walls of Paris, 1594.













Queen Isabel of France by Velasquez







Crown Prince Rudolph of Austria, Spanish Riding School

Dressurblog
26 Juni 2009

English | Deutsch







Das Akzeptieren des Gewichts

©Thomas Ritter 2009

Man hört Reitlehrer oft davon reden, daß das Pferd das “Gebiß akzeptieren” soll. Aber ich höre nur sehr selten jemand sagen, daß das Pferd das Reitergewicht mit seinen Hanken akzeptieren muß. Dies ist jedoch genauso wichtig und in gewisser Weise ist es fast eine Vorbedingung für die Akzeptanz des Gebisses. Dieses Akzeptieren des Gewichts besteht in einem Nachgeben der Hinterhandgelenke unter der gemeinsamen Masse von Pferd und Reiter. So lange die Hinterbeine versuchen, das Reitergewicht loszuwerden, indem das Pferd die Kruppe hochdrückt und sich gegen den Sitz wehrt, wird auch das Genick und der Hals sich gegen den Zügel spannen.

Um das Pferd zum Akzeptieren des Gewichts zu bringen, muß der Reiter seine Bauch- und Rückenmuskulatur anspannen und seine Hüften mit den Ellbogen in Verbindung bringen, während die Oberflächenmuskeln und die Hüftgelenke locker und entspannt bleiben müssen, so daß das Gewicht durch die Hinterbeine in den Boden fließen kann. Dieser Punkt ist extrem wichtig. Das Reitergewicht darf nicht in der Mitte des Pferderückens stecken bleiben, da es den Rücken unterdrücken und die Hinterhand von der Vorhand abtrennen würde. Das Gewicht muß durch die Pferdebeine mit dem Boden verbunden werden. Wenn die Bauch- und Rückenmuskeln des Reiters nicht angespannt sind und wenn seine Hüftgelenke steif sind, bzw. wenn seine Gesäßmuskeln und Hüftbeuger steif sind, dann wird der Sitz wackelig und das Pferd kann den Reiter leicht vorne über stoßen und aus dem Gleichgewicht bringen. Wenn das passiert können weder die treibenden Hilfen noch die Zügelhilfen durchgehen.

Wenn die Hinterbeine nachzugeben und das Gewicht zu akzeptieren beginnen, indem sie ihre Hüft- und Sprunggelenke biegen, wird auch die Akzeptanz des Gebisses zunehmen.

Scheuen Sie sich nicht, mir Fragen und Kommentare zu schicken.

Thomas Ritter


Crown Prince Rudolph of Austria, Spanish Riding School








ArtisticDressage.com is dedicated to the preservation and promotion of the art of Classical Dressage.
©1998-2010 ClassicalDressage.com & ArtisticDressage.com     All rights reserved.
Site Created November 11, 1998   Email: thomasritt@gmail.com